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Trainingstagebuch Januar 2016

Filed in Allgemein, Journal, Trainingstagebuch by on 6. Januar 2016 2 Comments • views: 1388
SchlittschuhHBP

Ich hatte ganz vergessen, wieviel Spaß Schlittschuhlaufen macht!

Und weiter geht’s! Auch im Jahr 2016 führe ich den Anfang November 2015 gefassten Beschluss fort: Sechs Mal pro Woche 45 Minuten Ausdauertraining (wahlweise 4x Ausdauer, 2x Krafttraining) für den Rest meines Lebens. Klingt scary, ist es aber gar nicht, wenn man erst einmal kapiert hat, wofür man es tut. Und tägliche (denn 7x pro Woche ist natürlich auch nicht verboten) Bewegung enthebt mich der Frage OB ich denn an dem jeweiligen Tag trainieren gehe. Ich muss nur überlegen, wie ich es in den Tag einbaue. Und da ich sehr gerne im Dunkeln unterwegs bin, kann ich das auch noch am Ende des Tages tun, wenn sich vorher keine Gelegenheit geboten hat. Manchmal ergeben sich lustige Dinge, wie z.B. mit Freunden Schlittschuhlaufen an Silvester neben dem Atomkraftwerk in Brokdorf. Das ist auch Ausdauertraining und ich habe gemerkt, dass mir das Dank meiner täglichen Bewegung längst nicht so anstrengend vorkam, wie an Silvester vor 3 Jahren, als wir das auch schon gemacht haben. Ich spiele mit dem Gedanken, das in Berlin zu wiederholen, als Abwechslung zum Babywalk*, auf den meine Ausdauereinheiten derzeit aus praktischen Gründen meist hinauslaufen.

Mein Hashtag auf Social Media dazu ist übrigens #everyday45minutes und ihr seid herzlich dazu eingeladen, diesen auch zu benutzen, wenn ihr auch mitmachen und gegen das innere Verrotten ankämpfen möchtet. Denn täglich 45 Minuten Ausdauertraining aktiviert Interleukin 10, das gegen Entzündungen aller Art vorgeht. Die ganze Sache hat grob damit zu tun, dass wir eine “laufende Spezies” sind und seit Jahrmillionen auf Bewegung programmiert. Stundenlanges Herumsitzen, gepaart mit zu viel und falscher Ernährung, ist etwas, auf das sich unser Gehirn in der menschheitsgeschichtlich kurzen “Sitzzeit” noch nicht einstellen konnte. Wir müssen zum Glück nicht jeden Tag zehn bis 20 Kilometer umherziehen und Antilopen jagen – offensichtlich reichen 45 Minuten Ausdauertraining aus. Aber nur, wenn es (fast) täglich geschieht.

Heute (6. Januar) ist der erste Schnee inBerlin gefallen – mal sehen, ob und wie das mit dem Babywalk funktionieren wird. Leider habe ich für den Kinderwagen keine Kufen. Eigentlich wollte ich auch die Jogging-Anteile erhöhen, aber das wird mit Schnee erst einmal schwierig.

Ich werde diesen Beitrag wieder nach und nach aktualisieren. Das Januar-Fazit findet ihr unten.

Trainingstagebuch Dezember 2015
Trainingstagebuch November 2015

Aktivitäten

* Walking mit Kinderwagen

Schlittschuhfoto: Michael Bauer

Aktivitäten

blau = Sonn-/Feiertag rot = nicht aktiv
01.01.     60 Minuten Neujahrswalk mit unseren Freunden in HoLo. 180 Minuten Bowling und ganz viel Darts.
02.01.     Rückfahrt nach Berlin
03.01.     50 Minuten Babywalk*
04.01.     55 Minuten Babywalk* bei -9°C. Ich habe geschwitzt. #everyday45minutes-1
05.01.     45 Minuten Babywalk* gemeinsam mit Kind 1
06.01.     Der erste Schnee. Und mieseste Terminplanung.
07.01.     45 Minuten Stepper
08.01.     54 Minuten Babywalk*. Es war reichlich ätzend, den Kinderwagen durch den Schneematsch zu schieben. Durch das Gerutsche und Geholper ist auch das Baby ein paarmal wach geworden.
09.01.     Immer diese Wochenenden :-( Statt Sport nagelneuen Babyneffen angeschaut.
10.01.     30 Minuten Babywalk*
11.01.     45  Minuten Rücken-College
12.01.     20 Minuten Schlittschuhlaufen, dann musste ich aufgeben. Sie hatten keine Eiskunstlaufschlittschuhe in Größe 43, also musste ich Eishockeyschlittschuhe nehmen. Ohne die rettenden Zacken fuhr ich jedoch extrem verkrampft und an einer Stelle (Innenknöchel) lief ich mir eine schmerzende Blase :-(

15.1.2016 - Zum ersten Mal Krafttraining beim Rücken-College

15.1.2016 – Zum ersten Mal Krafttraining beim Rücken-College

15.1.2016 – Zum ersten Mal Krafttraining beim Rücken-College

13.01.     Rücken-College mit Analyse
14.01.     54 Minuten Babywalk*
15.01.     90 Minuten Krafttraining im Rücken-College (RC).
16.01.     45 Minuten Abendrunning mit Geh-Intervallen. Komplett den Laufstil geändert.
17.01.     120 Minuten Bowling 
18.01.     75 Minuten Krafttraining + 45 Minuten Gymnastik (RC)
19.01.     Cheatday mit ohne Sport und Schinkennudeln abends ;-)
20.01.     39 Minuten Walking. Jogging musste ich wegen Schmerzen in der rechten Wade abbrechen. Man soll ja nicht gegen den Schmerz anlaufen. Jetzt kommt erstmal Voltaren zum Einsatz.

Fahrrad bei -1°C

Fahrrad bei -1°C

21.01.     43 Minuten (10 Kilometer) Radfahren . Wade hat beim Laufen noch gezwickt, daher hielt ich Trainingsabwechslung für sinnvoll.
22.01.     McFit. 15 Minuten Laufband-Walking, 50 Minuten Krafttraining
23.01.     70 Minuten Babywalk*
24.01.     120 Minuten Bowling
25.01.     40 Minuten Krafttraining, 50 Minuten Gymnastik
26.01.     30 Minuten Babywalk*
27.01.     120 Minuten Bowling
28.01.     53 Minunten Laufen (davon 45 min. am Stück
29.01.    McFit. 10 Minuten Aufwärmen auf dem Ergometer, 50 Minuten Krafttraining an div.  Geräten.
30.01.    Offizieller Cheat-Day.
31.01.     Versehentlicher Cheat-Day ;-)

 

Januar-Fazit

Die erste Woche ist noch nicht ganz herum, aber ich stelle fest, dass ich überhaupt keine Probleme mehr habe, täglich 45 Minuten Ausdauer inden Tag zu integrieren. Mal sehen, was der Januar noch so bringt.
Update v. 19.01.2016: Nachdem ich auch noch Krafttraining in den Plan integriert habe, geht es mir noch besser. Auch der erste Joggingversuch nach Ewigkeiten ging gut. Ich muss nur mit vereinzelten Eisstücken auf den Wegen aufpassen. Update v. 20.01.2016: Leider ne Zerrung in der Wade, aber ich werde trotzdem weitermachen, dann eben ohne Jogging. Update v. 21.01.2016: Ich versuche auf Teufel komm raus jeden Tag 45 Minuten Bewegung (Ausdauer- oder Krafttraining) einzubauen. Mir macht das viel Spaß und wenn ich mal zu faul bin, hilft die Vorstellung, wie gut ich mich hinterher fühlen werde.
Update vom 1.2.2016: Insgesamt bin ich mit dem Januar-Programm durchaus zufrieden. Ich habe wieder ins Joggen hineingefunden und fühle mich insgesamt sehr (!) viel besser als vor Beginn meiner #everyday45minutes Anfang November. So viel, dass der Liebste gestern fragte, wie lange ich mich denn wohl noch “unsportlich” nennen dürfe ;-)
Weiter geht’s im Februar!

 

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Petra

About the Author ()

Petra A. Bauer, Autorin, Bloggerin, Rennschnecke. Sport- und Outdoor-Fashionvictim. Schreibt hier über ihre Bemühungen, Sport nicht mehr als Mord zu betrachten.

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