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Tag 4 | Trainingstagebuch

Filed in Allgemein, Journal, Trainingstagebuch by on 18. März 2015 5 Comments • views: 3127

trainingstagebuch-004-tegeler-seeIch bin sehr froh, dass ich dieses Blog gestartet habe, denn sonst wäre ich heute auf meinem Hinterteil sitzen geblieben. Aber vielleicht liest hier ja doch schon jemand mit, und wie sieht das denn aus, wenn ich erst große Sprüche klopfe und dann doch wieder nur Couchpotato bin?

Smoothie

Zwar habe ich behauptet, ich würde wieder ohne Essen loslaufen, aber gestern war St. Patricks Day, ich war auf einer entsprechenden Feier eingeladen, und wenn ich am Tag vorher viel esse, dann ist meine Motivation fürs Intervallfasten eher nicht vorhanden. Aber immerhin habe ich mich nicht auf Brötchen gestürzt sondern einen Smoothie fabriziert:

Ein Smoothie aus Banane, Kiwi, Mango, Blaubeeren, Datteln, Haferflocken, Leinsamen, Sesam und Milch bzw. Wasser

Ein Smoothie aus Banane, Kiwi, Mango, Blaubeeren, Datteln, Haferflocken, Leinsamen, Sesam und Milch bzw. Wasser

Ich habe einfach eine Banane, eine Kiwi, eine knappe halbe Mango, eine Handvoll Blaubeeren, 3 Datteln, 2 EL Haferflocken, ein EL Leinsamen, 1 EL Sesam und 300 ml Milch (bzw. Wasser, für eine vegane Variante) mit dem Pürierstab bearbeitet. Feddich und schmeckt!

Tegeler See

Auch wenn es nicht so aussieht: Ich laufe immer in Berlin. Und damit ich nicht immer das gleiche Foto für euch habe, wechsle ich öfter mal die Strecke. Heute bin ich also wieder durch den Wald geschlichen, aber ganz nah am Tegeler See. Das Wasser war durch den Wind aufgewühlt und dieser Anblick war für mich schon wieder wie ein Kurzurlaub.

A propos geschlichen: Wenn ich meinen Schatten beim Joggen so betrachte, dann sehe ich da eine 80jährige gebeugte Frau, die vor sich hinschlurft. Nach Joggen oder gar echtem Laufen (was ich früher eher Rennen genannt hätte), sieht das nicht aus. Und dem spöttischen Lächeln Entgegenkommender nach zu urteilen, sieht das nicht nur als Schatten so aus …

Mich hat ein Jogger überholt, bei dem bemerkte ich, dass er den hinteren Fuß relativ weit hoch hob, wenn auch nicht so sehr, wie diese beiden Kandidaten:

Guckt euch das mal an: Hinterer Fuß in KNIEHÖHE! Boah! So sehe ich nicht mal aus, wenn ich nach nem Bus renne. Und bei meiner rennschneckigen Fortbewegungsweise, ehrlich, ich weiß nicht mal, ob ich jemals (wenn auch nur kurz) beide Füße in der Luft habe. Geschweige denn auf Kniehöhe.

Das Lustige ist: auch wenn es nicht nach Joggen AUSSIEHT, was ich da mache, für mich fühlt es sich so an. Und es ist auch ebenso anstrengend wie Joggen. Wenn ich dann wieder ins Gehen verfalle, ist der Unterschied von Weitem vermutlich kaum zu sehen, aber mein Körpergefühl ist dann komplett anders.

Die Sportlichen unter euch (falls ihr sowas hier überhaupt freiwillig lest), wissen vermutlich nicht mal, was ich meine. Aber vielleicht liest ja die eine oder andere Leidensgenossin mit.

Jedenfalls brauche ich für 5 Kilometer immer noch eine Stunde, obwohl ich heute wirklich lange Strecken am Stück gejoggt bin. Ich bin nicht sicher, ob das für den NIKE WOMEN’S RUN reicht. Vielleicht sollte ich mal nachfragen, ob die Absperrungen auch zwei Stunden stehen. Andererseits habe ich noch ziemlich genau drei Monate Zeit zu trainieren. Schaun mer mal.

Übrigens hat Outdoormädchen Corinna zum Thema: Warum ich Joggen hasse und es trotzdem immer wieder mache ein paar Durchhaltetipps geposted. Ich habe mich da durchaus wiedergefunden ;-)

Null Nasenatmung

Ein zusätzlicher Grund, weshalb ich so schneckig und so wenig leistungsfähig bin, mag darin begründet sein, dass ich seit Jahrzehnten keine Luft durch die Nase bekomme. Ich habe IMMER total geschwollene Nasenschleimhäute (allergiebedingt). Meine neue HNO meinte auch, es sei ja kein Wunder, wenn ich bei allem langsam wäre, weil ich vermutlich so auch nicht sonderlich erholsam schlafe. Sie hat mir Nasonex verschrieben (was bisher noch nicht so brüllend gut wirkt) und meinte, das müsse ich dann wohl bis an mein Lebensende nehmen.

Was ich vorhin so überlegte: Wenn ich rechts und links in meinen oberen Wangenspeck eine Wäscheklammer kneifen würde, bekäme ich super Luft beim Laufen ;-) Ich habe das vorhin mal probiert (mit den Fingern, nicht mit Wäscheklammern!) – es ist wirklich ein Unterschied, wie Tag und Nacht. Ich dachte auch über Ringe nach, die man in die Nasenlöcher stecken könnte. Und wisst ihr was? Solche Nasendehnungseinsätze gibt es tatsächlich! Ich bin darauf gestoßen, als ich nach Nasenpflastern gesucht habe. Die Dinger, die mal bei Leistungssportlern eine zeitlang total angesagt waren. Ich probiere das jetzt alles mal aus und werde berichten. Denn mir ist meine zugeschwollene Nase noch nie so auf den Keks gegangen, wie jetzt – und das nicht nur beim Joggen.

Habt ihr auch Nasenatmungsprobleme? Oder quält euch etwas anderes beim Sport? Ich freue mich über euer Feedback in den Kommentaren!

Der Tegeler See kurz vor der Scharfenberger Enge. Foto: Petra A. Bauer 2015

Der Tegeler See kurz vor der Scharfenberger Enge. Foto: Petra A. Bauer 2015

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Petra

About the Author ()

Petra A. Bauer, Autorin, Bloggerin, Rennschnecke. Sport- und Outdoor-Fashionvictim. Schreibt hier über ihre Bemühungen, Sport nicht mehr als Mord zu betrachten.

Comments (5)

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  1. Falschparkerstil | Tag 5 | Trainingstagebuch | Unsportlich - na und? | 23. März 2015
  1. Andrea Klenke sagt:

    Hallo ☺

    Ich weiß durchaus wovon Du sprichst. Ich habe im Winter darüber nachgedacht, wie ich, inzwischen 57, nicht weiter zunehme, okok, ich klage auf hohem Niveau, aber mehr als Kleidergrösse 40 kann ich nicht akzeptieren, bei mir

  2. Andrea Klenke sagt:

    Kann ich dieses Blog irgendwie abonnieren? RSS bringt mich nur auf eine kryptische Seite.

  3. Petra Petra sagt:

    Hallo Andrea,
    das verstehe ich vollkommen. Jeder hat seine Schmerzgrenze und meine lag eigentlich auch bei Gr. 40. Diese mistigen Wechseljahre machen es mir gerade sehr schwer, aber ich krieg das schon hin. Ich finde, es ist auch legitim, wenn man eine Größe behalten will, die andere vor zwanzig Jahren mal passiert haben. Man muss nicht superdick sein, um sich in seiner Haut nicht wohl zu fühlen.
    Also, wenn ich unten rechts auf das graue Kästchen klicke, wo steht, dass man die Beiträge mit RSS abonnieren kann, dann kommt ganz normal der Seitenfeed: http://www.writingwoman.net/feed/
    Die Seite ist ja noch nicht ganz fertig – vielleicht kann ich irgendwie noch ein Email-Abo hinbekommen. Dann sage ich hier Bescheid.
    Danke für deine Kommentare – du bist offiziell die erste Kommentatorin hier :-)
    Liebe Grüße und schönen Sonntag!
    Petra

    • Andrea Klenke sagt:

      Das mit dem Feed scheint am Tablet zu liegen, ist nicht schlimm, schau ich eben immer wieder mal rein. Wobei, Emailabo wäre toll! Danke für die Antwort, und weiterhin viel Spaß beim Sport! Eine schöne Woche.

      PS:irgendwie fehlt in meinem ersten Kommentar aber ne Menge Text ;-)

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