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“Sie waren zuletzt im März 2014 hier!”

Filed in Allgemein by on 22. Januar 2016 0 Comments • views: 1187
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Nach fast 2 Jahren mal wieder bei McFit …

Ups! März 2014? Verdammter Schweinehund!

Gut, ich war lange nicht bei McFit – aber SO lange? Doch die SWARM-App (ehemals FOURSQUARE) ist unbestechlich und ich habe bisher jedes Mal eingecheckt, wenn ich dort war. Die Zeit rast unerbittlich.

Natürlich habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht, ins Fitnessstudio zu gehen – immerhin zahlen wir ja jeden Monat dafür. Aber die acht Kilometer mit dem Auto haben mich jedes Mal abgeschreckt. Und da ich nicht gerade ein Frühaufsteher bin, um es mal freundlich auszudrücken, hatte ich immer zu Zeiten Lust, in denen man an den Geräten anstehen muss. Als ob die ganze Aktion nicht auch so schon lange genug dauern würde.

Aber seit ich mir vorgenommen habe, für den Rest meines Lebens jeden Tag 45 Minuten Sport gegen das innerliche Verrottten zu machen, hat sich alles geändert. Vor knapp einem Vierteljahr (!) hatte ich damit begonnen das System “sechs Mal pro Woche 45 Minuten aktiv sein” zu etablieren. Damals, im November 2015, ließ ich noch vieles gelten, das man weder als Krafttraining noch als Ausdauersport bezeichnen kann. Im Dezember wurde es schon besser und jetzt im Januar mache ich richtig ernst. Einzig das Bowling durfte bleiben, weil sich das irgendwie als Familien-Wochenend-Aktion etabliert hat. Der Liebste und Kind 3 haben inzwischen auch eigene Bälle (ja, es heißt wirklich Bowlingball und nicht -kugel).

Trotzdem heißt mein neues System: vier Mal pro Woche 45 Minuten Ausdauertraining, zwei Mal Krafttraining (das zur Not durch Ausdauer ersetzt werden kann). Meine Motivation ist, dass der körperliche Verfall täglich an uns nagt, wenn wir dem nicht entgegensteuern. Evolutionstechnisch sind wir Läufer und nicht Sitzer. Also müssen wir das Sitzen wenigstens mal unterbrechen. Und siehe da: Es macht mir Spaß, seit ich mir die Zusammenhänge klar gemacht habe.

Krafttraining im Rücken-College

Krafttraining im Rücken-College

Die vier Mal Ausdauertraining lassen sich jederzeit unterbringen. Krafttraining könnte ich zwei Mal pro Woche im Rücken-College machen. Da sind zehn Geräte im Kreis aufgestellt – der sog. “Rückenzirkel”. Da ich auch einmal pro Woche dort Rückengymnastik mache, bietet es sich an, das Krafttraining vorher zu machen  – womit 1x abgehakt wäre.

Die Geräte sind ganz nett und funktionieren mit Druckluft anstelle von Gewichten. Da das Rücken-College ähnlich weit weg ist, wie McFit, dachte ich aber, ich könnte die zweite Geräte-Trainingseinheit ebenso gut in einem “richtigen” Studio machen. Und da mich die dusselige automatische Jalousie der Nachbarn heute wieder um 6:45 Uhr geweckt hat und ich ausmahmsweise nachts mal nicht stundenlang wach lag, war es der perfekte Zeitpunkt, den Plan in die Tat umzusetzen.

Ich war einigermaßen verblüfft, dass dort alles anders war, denn im letzten Herbst gab es offenbar eine größere Umbaumaßnahme. Aber ich habe meine Geräte trotzdem gefunden, mich 50 Minuten lang an ihnen abgeackert und bin vorher noch 15 Minuten auf dem Laufband gewalkt. Vorgestern tat mir nämlich die Wade weh und das ist offenbar noch nicht ganz behoben. Deshalb war ich gestern auch 10 km mit dem Fahrrad unterwegs.

Ihr seht – ich meine das ernst. Weil ich merke, dass es mir gut tut.

Obendrei finde ich Gefallen an der Vorstellung in diesem Jahr beim NIKE WOMEN’S RUN nicht nur die Teilnehmer-Goodies plus Startnummer abzuholen, sondern tatsächlich auch zu starten. 5 Kilometer sind zu schaffen, wenn mein rechter Fuß versteht, dass mein neuer Laufstil viel besser und natürlicher ist. Und 5 km beim Frohnauer Straßenlauf wären doch auch drin? Immerhin hatte ich im Traing mal 10 km geschafft. Und ich glaube jetzt auch nicht mehr, dass ich dabei tot umfallen könnte, weil sich mein Allgemeinbefinden seit der regelmäßigen Bewegung nämlich signifikant verbessert hat.

Macht ihr mit bei #EVERYDAY45MINUTES? Dafür muss man wirklich nicht sportlich sein, sondern sich nur die Zeit nehmen.

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Petra

About the Author ()

Petra A. Bauer, Autorin, Bloggerin, Rennschnecke. Sport- und Outdoor-Fashionvictim. Schreibt hier über ihre Bemühungen, Sport nicht mehr als Mord zu betrachten.

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